Das Internet - Unabdingbar?
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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Guckle schrieb:Neversoft schrieb:
Tausende, ist verglichen mit der Bevölkerung Europas nicht sonderlich viel. Ausserdem glaub ich nicht, das diese tausend wirklich extrem süchtig sind. Ich könnte dich im Moment, genauso als süchtig bezeichen, nur weil du gerade vorm PC sitzt.
Im Grunde lässt sich die Zahl derer, die süchtig sind, gar nicht schätzen. Man muss doch nur mal beobachten, wie vor Weihnachten die X-Boxen und Computerspiele über die Ladentheke gehen. Kinder werden damit beschenkt, die eigentlich noch mit der Puppe oder mit dem Feuerwehrauto spielen sollten. Die werden mit den Spielen in eine Realität versetzt, die es so gar nicht gibt. Spätestens in der Pubertät fehlt ihnen die gelebte Erfahrung, weil sie stundenlang jeden Tag vor der Kiste gehockt sind. Sie können sich verbal kaum noch auseinandersetzen und leiden unter Spracharmut.
Nur ganz wenige drehen durch und machen durch Amokläufe Schlagzeilen. Die meisten bleiben unerkannt und haben später mit Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg zu kämpfen.
Viele Grüße
Guckle
Du verfängst dich in einem Klischee. Die Zeiten, in denen man sich noch mit Holz-Spielzeugen beschenkt hat, sind vorbei - stimmt. Aber wir Leben eben in der Moderne. Nicht jeder, der sich mit einer Konsole auseindersetzt, wird automatisch doof, und verliert seine Begabung, zu artikulieren. Ich muss zustimmen, dass es in der Pubertät sicher schwer wird, seine Prioritäten zu setzen - Schule oder Spaß. Aber ich denke eher, dass die meisten ihr Leben in dem Sinne im Griff haben, als dass sie in ihrem Zimmer verarmen.
T3xx0-

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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Du verfängst dich in einem Klischee. Die Zeiten, in denen man sich noch mit Holz-Spielzeugen beschenkt hat, sind vorbei - stimmt. Aber wir Leben eben in der Moderne. Nicht jeder, der sich mit einer Konsole auseindersetzt, wird automatisch doof, und verliert seine Begabung, zu artikulieren. Ich muss zustimmen, dass es in der Pubertät sicher schwer wird, seine Prioritäten zu setzen - Schule oder Spaß. Aber ich denke eher, dass die meisten ihr Leben in dem Sinne im Griff haben, als dass sie in ihrem Zimmer verarmen.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich hab früher auch gerne Videospiele gespielt, habe jedoch meine Lust an diesem Spielen volkommen verloren und meine Leidenschaft fürs Lesen entdeckt.
Mag sein, das sich mit dem Alter eine Abneigung gegen das Videospielen entwickelt.

Neversoft-

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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Neversoft schrieb:Du verfängst dich in einem Klischee. Die Zeiten, in denen man sich noch mit Holz-Spielzeugen beschenkt hat, sind vorbei - stimmt. Aber wir Leben eben in der Moderne. Nicht jeder, der sich mit einer Konsole auseindersetzt, wird automatisch doof, und verliert seine Begabung, zu artikulieren. Ich muss zustimmen, dass es in der Pubertät sicher schwer wird, seine Prioritäten zu setzen - Schule oder Spaß. Aber ich denke eher, dass die meisten ihr Leben in dem Sinne im Griff haben, als dass sie in ihrem Zimmer verarmen.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich hab früher auch gerne Videospiele gespielt, habe jedoch meine Lust an diesem Spielen volkommen verloren und meine Leidenschaft fürs Lesen entdeckt.
Mag sein, das sich mit dem Alter eine Abneigung gegen das Videospielen entwickelt.
Als würde ich vor einem Spiegel stehen.
Ist gar nicht so lange her, dass ich nur vor Konsolen gehangen habe. Irgendwann hat es mich so angekotzt, dass ich das Ding einfach ausgeschaltet habe. Seither steht es im Schrank. Bin also froh, dass ich mich zumindestens von dieser Technik nicht hab abhängig machen lassen. Bei mir hat sich daraufhin ein entsprechendes Interesse an Physik & Co entwickelt. Vielleicht muss man erstmal so eine Bahn durchlaufen, um zu erkennen, auf was es wirklich ankommt, und wo man seine Schwerpunkte tatsächlich setzen will.
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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Videospiele sind eine andere Form von Feuerwehrauto und co., man muss daher keinerlei Bedenken haben, Kinder, welche heutzutage an einer solchen Sucht erkranken, hätten wahrscheinlich genauso auch damals an Spielsucht gelitten, auch wenn es andere Formen angenommen hätte, schließlich sind die heutigen Jugendlichen, die gleichen Jugendlichen wie in jeder anderen Zeit auch, mit den selben Wünschen und Ängsten.
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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Ich finde, das man auf keinen Fall schon jüngeren Kindern Videospiele kaufen sollte, da die Auswirkungen schwer berechenbar sind.

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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Neversoft schrieb:Ich finde, das man auf keinen Fall schon jüngeren Kindern Videospiele kaufen sollte, da die Auswirkungen schwer berechenbar sind.
Gut, es gibt natürlich auch "normale" Videospiele, in denen es nicht grade darum geht, Gewalt anzuwenden. Dass sich solche Gewalt-Spiele auf den Kopf auswirken, die Erfahrung habe ich zu Genüge gehabt - keine schöne Erfahrung.
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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Sie können sich verbal kaum noch auseinandersetzen und leiden unter Spracharmut.
Videospiele haben mir sogar geholfen meine Englischkenntnisse drastisch zu verbessern. Dank einer in englisch gesprochener Story mit deutschen Untertiteln ist es mir gelungen meine Aussprache zu verbessern und mein Vokabular zu erweitern. Das Klischee vom Videospiel mit keiner Story, zieht heute nicht mehr.

Neversoft-

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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Neversoft schrieb:Ich finde, das man auf keinen Fall schon jüngeren Kindern Videospiele kaufen sollte, da die Auswirkungen schwer berechenbar sind.
Mit diesem Gedanken könnte ich genauso gut gegen alles andere auch sein, dann spielt das Kind eben nicht, schließlich könnte es ja die Bauklötze essen oder sich an den Haaren der Puppe schneiden.
Man muss dem Kind ein wenig Vertrauen schenken, ob es in der Lage ist, ein Videospiel zu verstehen und damit umgehen zu können, es weder für Realität hält noch irgendwelche anderen psychischen Folgen daraus zieht, dies muss jedes Elternteil für sich entscheiden, wenn das Kind auffällig ist, dann sollte man diesem eben keine Gewaltspiele kaufen, ich hoffe, die Entscheidung der Eltern wird richtig sein, sodass das Kind nicht leiden muss.
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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Ich meine kleine Kinder, im Alter von 5-10. Ich hab schlechte Erfahrungen mit meinen jüngeren Cousins gemacht. Als ich ihnen meine Konsole zum spielen gab, wollten sie garnicht mehr aufhören und waren total fixiert auf das Spiel. Sie wurden aggressiv, obwohl sie das waren, bevor sie das Spiel spielten. Keine Kinder verfallen dem Spass zu sehr.

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Re: Das Internet - Unabdingbar?
Neversoft schrieb:Ich meine kleine Kinder, im Alter von 5-10. Ich hab schlechte Erfahrungen mit meinen jüngeren Cousins gemacht. Als ich ihnen meine Konsole zum spielen gab, wollten sie garnicht mehr aufhören und waren total fixiert auf das Spiel. Sie wurden aggressiv, obwohl sie das waren, bevor sie das Spiel spielten. Keine Kinder verfallen dem Spass zu sehr.
Das ist schon richtig, aber jeder "normale" Mensch kann zwischen Spiel und Realität hin und her wechseln, ohne bei etwas stecken zu bleiben, ich traue dies auch Kindern zu, aber vielleicht überschätze ich sie damit, ich hatte jedenfalls mit 5 schon meine erste eigene Konsole und es war für mich nichts anderes als ein Spiel, wie Lego, Playmobil und co., da ich denke, dass ich ein "normales" Kind war, kein "Genie-Kind", mit gewöhnlichen "normalen" Gedankengängen eines jeden Kindes, bin ich gegen diese Meinung, es erscheint mir wie ein typisches, von der Gesellschaft kreiertes, Klischee.
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