Monogamie (Liebe)

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Re: Monogamie (Liebe)

Beitrag von Gründer des Denker-Clubs am Mo Dez 29, 2008 9:53 pm

Nitsrek schrieb:Monogame Verhältnisse lassen sich aber auch in der "Tierwelt" beobachten. Insbesondere Schwäne sind sehr streng monogam. Monogamie wurde schon von anderen Religionen als Grundfeste angelegt. So z.B. im Judentum (10 Gebote),daher auch Christentum, aber auch im Islam uvm. Durch Religion wurde also Monogamie zum Gesetz.


Der Vergleich mit der Tierwelt würde bedeuten, das wir allen eingeschlechtigen Lebewesen die Fähigkeit zuerkennen, sich bewußt für einen Lebenspartner entscheiden zu können. Und mit diesem ein Leben lang zusammen zu sein oder auch nicht. Bei den Tieren ist dieses Verhalten abhängig von ihrer Art. Es handelt sich mehr um eine biologische Notwendigkeit, welche den einen monogam und den anderen polygam leben läßt. Der Mensch hat diese Notwendigkeit nicht( zumindest in unserer europäischen Gesellschaft). Er kann frei darüber entscheiden, welche Art von Partnerschaft er leben möchte( soweit das mit den gesellschaftlichen Richtlinien übereinstimmt).[/quote]

Da kommt wieder die alt bekannte Frage auf: Was kam zuerst, Die Religion oder die Moral ?

Ich bin für letzteres, somit: Der Mensch empfand es schon immer als schlecht, zu stehlen, morden oder seine große Liebe zu hintergehen, die Religion hat diese Grundsätze nur zusammengefasst und zum göttlichen Gesetz gestaltet.

Also ist meiner Meinung nach, die Monogamie schon immer Teil des Menschen gewesen, die Religion hat nur strengere Bestrafungen bei "Abnormitäten" eingeführt.

Ich wäre wohl auch verärgert, würde meine große Liebe mit einem anderen Mann den Beischlaf vollziehen, denn das würde sie wohl kaum tun, würde sie keine Gefühle für diesen Mann empfinden, ich ließe sie fallen, diese Ehrverletzung würde ich nicht ertragen, obwohl ich ohne Religion aufgezogen wurde, das Gefühl kommt daher aus meinem Inneren.

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Re: Monogamie (Liebe)

Beitrag von Nitsrek am Mo Dez 29, 2008 10:03 pm

Der Mensch ist ein geistiges Wesen, was immer man sich darunter vorstellen mag. Daher strebt er auch in letzter Instanz eine geistige Übereinstimmung in einer Partnerschaft an. Ob dabei solche körperliche Bedürfnisse dazu gehören, kann ich mir nicht vorstellen. Da geht es dann meiner Meinung eher um gekränkten Stolz oder um zerstörtes Vertrauen.
Wenn wir diese beiden Dinge voneinander unterscheiden könnten, wäre es sicher besser. Ich kann es leider auch nicht als überzeugte "Monogamistin". Embarassed

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